65 Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen leben rund 2,65 Millionen Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte in Deutschland. Das entspricht 3,2 Prozent der Bevölkerung. Während die erste Generation der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter inzwischen überwiegend im Rentenalter ist, prägen ihre Kinder und Enkel längst die deutsche Gesellschaft. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, wann und warum Menschen aus der Türkei eingewandert sind, wie viele arbeiten, welche Staatsangehörigkeit sie besitzen und in welchen Bundesländern sie leben. Besonders auffällig: Fast zwei Drittel kamen aus familiären Gründen, und nahezu die Hälfte besitzt inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit.
WIESBADEN – Am 30. Oktober 2026 jährt sich die Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens zum 65. Mal. Das Abkommen von 1961 gilt als wichtiger Ausgangspunkt einer Einwanderungsgeschichte, die Deutschland wirtschaftlich, gesellschaftlich und demografisch nachhaltig geprägt hat. Anlässlich des Jahrestages veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) am 29. Oktober 2026 neue Zahlen auf Grundlage der ersten Ergebnisse des Mikrozensus 2025.
Demnach lebten 2025 insgesamt 2,648 Millionen Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte in Deutschland. Rund 1,5 Millionen von ihnen waren selbst aus dem Ausland eingewandert, während etwa 1,2 Millionen bereits in Deutschland geboren wurden. Damit entfielen 56 Prozent auf die selbst eingewanderte Generation und 44 Prozent auf deren in Deutschland geborene Nachkommen.
Nach der statistischen Definition besitzen Menschen eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert sind oder beide Elternteile seit diesem Zeitpunkt eingewandert sind. Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte bilden die größte Herkunftsgruppe innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe.
125.000 ehemalige Gastarbeiter leben noch in Deutschland
Von den rund 1,5 Millionen aus der Türkei eingewanderten Menschen gehören etwa 125.000 zur Generation der ehemaligen Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter, die zwischen 1961 und dem Anwerbestopp 1973 nach Deutschland kamen.
Diese Generation wurde während des wirtschaftlichen Aufschwungs der Bundesrepublik angeworben, um den damaligen Arbeitskräftemangel zu verringern. Viele fanden Beschäftigung in der Industrie, in Fabriken und in anderen Wirtschaftsbereichen. Obwohl die Arbeitsmigration ursprünglich häufig als zeitlich begrenzt vorgesehen war, entschieden sich zahlreiche Beschäftigte für einen dauerhaften Aufenthalt.
Die heute noch in Deutschland lebenden ehemaligen türkischen Gastarbeiter sind im Durchschnitt 78 Jahre alt. Damit hat der überwiegende Teil das übliche Erwerbsalter bereits verlassen.
Insgesamt lebten 2025 in Deutschland noch rund 455.000 ehemalige Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten aus Ländern, mit denen die Bundesrepublik Gastarbeiterabkommen oder die DDR Vertragsarbeiterabkommen geschlossen hatte.
Familiennachzug veränderte die Einwanderung
Die Migration aus der Türkei setzte sich auch nach dem Ende der staatlichen Arbeitskräfteanwerbung fort. Besonders die Familienzusammenführung spielte eine zentrale Rolle.
Nach Angaben von Destatis kamen 15 Prozent beziehungsweise rund 216.000 der heute noch in Deutschland lebenden, in der Türkei geborenen Eingewanderten zwischen 1961 und 1973 in die Bundesrepublik. Zu dieser Gruppe gehören neben den ehemaligen Gastarbeitern auch Familienangehörige.
Zwischen 1974 und 1989 wanderten weitere rund 484.000 Menschen ein. Sie stellen mit 33 Prozent etwa ein Drittel der heute in Deutschland lebenden Eingewanderten aus der Türkei. Neben dem Familiennachzug nahm insbesondere seit den 1980er Jahren auch die Einwanderung von Menschen zu, die aus politischen Gründen internationalen Schutz suchten.
Die Zuwanderung setzte sich in späteren Jahrzehnten fort. Rund 307.000 Menschen beziehungsweise 21 Prozent der heute in Deutschland lebenden Eingewanderten aus der Türkei kamen erst seit 2014.
Insgesamt leben die aus der Türkei eingewanderten Menschen durchschnittlich seit 32,4 Jahren in Deutschland. Bei ihrer Einreise waren sie im Durchschnitt 19,6 Jahre alt.
Fast zwei Drittel kamen aus familiären Gründen
Die aktuellen Daten verdeutlichen, dass die Einwanderung aus der Türkei längst nicht mehr ausschließlich mit der ursprünglichen Arbeitskräfteanwerbung erklärt werden kann.
Für 64 Prozent der in der Türkei geborenen und 2025 in Deutschland lebenden Eingewanderten waren familiäre Gründe ausschlaggebend. Das entspricht rund 944.000 Menschen. Dazu gehören insbesondere die Familienzusammenführung sowie die Gründung einer Familie in Deutschland.
Weitere 15 Prozent beziehungsweise 218.000 Menschen nannten eine Erwerbstätigkeit als wichtigsten Einwanderungsgrund. Rund 146.000 Personen, entsprechend zehn Prozent, gaben Flucht, Asyl oder internationalen Schutz als Hauptmotiv an.
Für etwa 55.000 Menschen beziehungsweise vier Prozent stand die Bildung im Vordergrund. Weitere 110.000 Personen oder acht Prozent nannten andere Gründe.
Destatis weist darauf hin, dass bei einer Einwanderungsentscheidung häufig mehrere Motive gleichzeitig eine Rolle spielen. Die statistischen Angaben beziehen sich jeweils auf den von den Befragten genannten wichtigsten Grund.
61 Prozent der Eingewanderten sind erwerbstätig
Die Erwerbsbeteiligung ist ein weiterer Schwerpunkt der neuen Statistik. Demnach waren 2025 insgesamt 61 Prozent der aus der Türkei eingewanderten Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren erwerbstätig.
Zum Vergleich: In der gesamten Bevölkerung Deutschlands lag die Erwerbstätigenquote dieser Altersgruppe bei 77 Prozent. Damit beträgt der Unterschied 16 Prozentpunkte.
Die Zahlen zeigen zugleich, dass eine überwiegend familiär begründete Einwanderung nicht mit einer fehlenden Beteiligung am Arbeitsmarkt gleichgesetzt werden kann. Ein großer Teil der ursprünglich aus familiären Gründen Zugewanderten geht heute einer Beschäftigung nach.
Insgesamt hatten rund 1,4 Millionen Erwerbstätige im Alter zwischen 15 und 64 Jahren eine türkische Einwanderungsgeschichte. Ihr Anteil an sämtlichen Erwerbstätigen dieser Altersgruppe betrug 3,5 Prozent.
Die Daten unterscheiden dabei zwischen den selbst eingewanderten Menschen aus der Türkei und der gesamten Bevölkerung mit türkischer Einwanderungsgeschichte, zu der auch in Deutschland geborene Nachkommen gehören.
Besonders stark in Industrie und Reinigung vertreten
Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte sind in unterschiedlichen Branchen des deutschen Arbeitsmarktes tätig. In einigen Berufsgruppen liegt ihr Anteil deutlich über dem Durchschnitt aller Erwerbstätigen.
Besonders ausgeprägt ist ihre Präsenz in Reinigungsberufen. Dort beträgt ihr Anteil 9,8 Prozent. In Textil- und Lederberufen liegt er bei 6,7 Prozent, in der Metallerzeugung, Metallbearbeitung und im Metallbau bei 6,6 Prozent.
Deutlich niedriger ist der Anteil in bestimmten anderen Berufsfeldern. In Rechts- und Verwaltungsberufen, in Werbung und Marketing sowie unter Lehrenden und Ausbildenden beträgt er jeweils 1,8 Prozent.
Damit zeigen die statistischen Ergebnisse unterschiedliche Verteilungen auf dem Arbeitsmarkt. Während Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte in einigen industriellen und dienstleistungsorientierten Berufen überdurchschnittlich vertreten sind, fällt ihr Anteil in anderen Tätigkeitsbereichen geringer aus.
Die Zahlen geben allerdings keine unmittelbare Auskunft darüber, welche Ursachen hinter diesen Unterschieden stehen. Dafür wären zusätzliche Untersuchungen zu Bildungsabschlüssen, Qualifikationen, Altersstruktur und beruflichen Entwicklungen erforderlich.
Fast jeder Zweite besitzt einen deutschen Pass
Auch bei der Staatsangehörigkeit zeigt sich die langfristige Entwicklung der türkischen Einwanderungsgeschichte.
Von den insgesamt 2,648 Millionen Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte besaßen 2025 rund 1,284 Millionen beziehungsweise 48 Prozent die deutsche Staatsangehörigkeit. Dazu zählen sowohl Personen mit ausschließlich deutscher als auch solche mit mehreren Staatsangehörigkeiten.
Die übrigen 1,364 Millionen Menschen beziehungsweise 52 Prozent hatten die türkische oder eine andere ausländische Staatsangehörigkeit.
Zwischen den Generationen bestehen erhebliche Unterschiede. Unter den selbst aus der Türkei Eingewanderten besaßen 28 Prozent die deutsche Staatsangehörigkeit. Bei ihren in Deutschland geborenen Nachkommen lag dieser Anteil dagegen bei 74 Prozent.
Damit verfügten nahezu drei Viertel der in Deutschland geborenen Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte über einen deutschen Pass.
Die gesamte Bevölkerungsgruppe war 2025 durchschnittlich 42 Jahre alt. Mit rund 1,361 Millionen Männern beziehungsweise 51 Prozent und 1,287 Millionen Frauen beziehungsweise 49 Prozent war die Geschlechterverteilung nahezu ausgeglichen.
Nordrhein-Westfalen ist wichtigster Lebensmittelpunkt
Regional konzentriert sich die Bevölkerung mit türkischer Einwanderungsgeschichte besonders auf vier Bundesländer.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten 2025 rund 73 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen.
Mit einem Anteil von 32 Prozent entfiel nahezu ein Drittel auf Nordrhein-Westfalen. Baden-Württemberg folgte mit 18 Prozent, Bayern mit zwölf Prozent und Hessen mit zehn Prozent. Die genannten Einzelwerte sind gerundet.
Ein anderes Bild ergibt sich, wenn nicht die absolute Verteilung, sondern der Anteil an der jeweiligen Landesbevölkerung betrachtet wird.
Hier liegt Bremen mit 6,6 Prozent an erster Stelle. Danach folgen Berlin mit fünf Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 4,8 Prozent.
Die Zahlen verdeutlichen die besondere Bedeutung Nordrhein-Westfalens für die Geschichte und Gegenwart der Einwanderung aus der Türkei. Das Bundesland gehört zu den traditionellen Industrieregionen, in denen während der Anwerbezeit zahlreiche ausländische Arbeitskräfte Beschäftigung fanden.
Von der Arbeitskräfteanwerbung zur dauerhaften Einwanderung
Die Grundlage für die staatlich organisierte Arbeitsmigration wurde am 30. Oktober 1961 geschaffen. An diesem Tag unterzeichneten die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei das Abkommen zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte.
Deutschland hatte bereits zuvor ähnliche Vereinbarungen abgeschlossen: 1955 mit Italien sowie 1960 mit Spanien und Griechenland. Weitere Abkommen folgten.
Hintergrund war der wirtschaftliche Aufschwung seit den 1950er Jahren. Die wachsende Wirtschaft benötigte zusätzliche Beschäftigte, weshalb Arbeitskräfte im Ausland angeworben wurden.
Am 23. November 1973 beendete die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Ölpreiskrise die weitere Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte. Der Anwerbestopp bedeutete jedoch nicht das Ende der Einwanderung.
Viele bereits in Deutschland lebende Beschäftigte blieben dauerhaft und holten Familienangehörige nach. Dadurch entwickelte sich aus der ursprünglich arbeitsmarktbezogenen Migration eine langfristige Einwanderungsbewegung.
Auch die DDR schloss seit 1963 Vereinbarungen zur Beschäftigung ausländischer Vertragsarbeiter ab, zunächst mit Polen. Später kamen weitere sozialistische Staaten hinzu, darunter 1980 Vietnam.
65 Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen verdeutlichen die neuen Zahlen von Destatis, wie stark sich die Zusammensetzung der Bevölkerung mit türkischer Einwanderungsgeschichte verändert hat. Neben der inzwischen hochbetagten ersten Generation leben heute zahlreiche in Deutschland geborene Nachkommen, von denen die große Mehrheit die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Die Geschichte des Abkommens ist damit nicht nur ein Kapitel der deutschen Arbeitsmarktgeschichte, sondern auch Teil der langfristigen gesellschaftlichen Entwicklung des Landes.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 377 vom 29. Oktober 2026, Erstergebnisse des Mikrozensus 2025.
Almanya’da Türk Göçünün 65. Yılı
Türkiye ile Almanya arasında 30 Ekim 1961 tarihinde imzalanan İşgücü Anlaşması’nın üzerinden 65 yıl geçti. Almanya Federal İstatistik Dairesi’nin (Destatis) açıkladığı son verilere göre, ülkede Türkiye kökenli göç geçmişine sahip yaklaşık 2,65 milyon kişi yaşıyor. Bu nüfusun yüzde 44’ü Almanya’da doğarken, yüzde 48’i Alman vatandaşlığına sahip. İlk kuşak işçilerden yaklaşık 125 bini hâlâ hayatta ve Almanya’da yaşıyor. Yeni istatistikler, Türkiye’den Almanya’ya göçün yalnızca işçilikle sınırlı kalmadığını; aile birleşimi, eğitim, siyasi nedenler ve yeni kuşakların yaşamıyla birlikte kalıcı bir toplumsal yapıya dönüştüğünü ortaya koyuyor.
WIESBADEN – Türkiye ile Almanya arasında imzalanan İşgücü Anlaşması’nın 65. yıl dönümü dolayısıyla açıklanan yeni istatistikler, Almanya’daki Türkiye kökenli nüfusun büyüklüğünü, kuşaklar arasındaki farklılıkları ve çalışma hayatındaki konumunu gözler önüne serdi.
Almanya Federal İstatistik Dairesi (Destatis), 29 Ekim 2026 tarihinde yayımladığı basın açıklamasında, 2025 yılı Mikro Nüfus Sayımı’nın ilk sonuçlarını kamuoyuyla paylaştı.
Verilere göre Almanya’da Türkiye kökenli göç geçmişine sahip toplam 2 milyon 648 bin kişi yaşıyor. Bu sayı ülke nüfusunun yüzde 3,2’sine karşılık geliyor.
Söz konusu nüfusun yaklaşık 1,5 milyonunu Türkiye’den veya başka ülkelerden Almanya’ya bizzat göç etmiş kişiler oluştururken, yaklaşık 1,2 milyonu Almanya’da dünyaya geldi.
Böylece Türkiye kökenli nüfusun yüzde 56’sı göç etmiş kişilerden, yüzde 44’ü ise Almanya doğumlu kuşaklardan oluşuyor.
Destatis’in tanımına göre göç geçmişine sahip kişiler, 1950 yılından itibaren Almanya’ya kendileri göç etmiş olanlar veya anne ve babasının her ikisi de bu tarihten sonra ülkeye göç etmiş kişiler olarak kabul ediliyor.
Türkiye kökenliler, Almanya’da göç geçmişine sahip nüfus içerisindeki en büyük köken grubunu oluşturuyor.
İlk kuşaktan 125 bin kişi Almanya’da yaşıyor
Almanya’nın savaş sonrasında yaşadığı ekonomik büyüme döneminde başlayan işgücü göçünün ilk temsilcilerinden yaklaşık 125 bin kişi bugün de Almanya’da yaşamını sürdürüyor.
Bu kişiler, 1961 yılında başlayan ve 1973 yılında sona eren resmî işçi alımı döneminde Türkiye’den Almanya’ya gelen eski işçileri kapsıyor.
Almanya’nın sanayi üretiminde artan işgücü ihtiyacını karşılamak amacıyla getirilen Türk işçiler, özellikle fabrikalarda, metal sanayisinde ve çeşitli üretim alanlarında çalıştı.
Başlangıçta geçici olarak değerlendirilen işgücü göçü, zaman içerisinde kalıcı yerleşime dönüştü. Çok sayıda işçi Türkiye’ye dönmek yerine Almanya’da yaşamayı tercih etti ve daha sonraki yıllarda ailelerini yanlarına aldı.
Bugün hayatta olan ve Almanya’da yaşayan ilk kuşak Türk işçilerin ortalama yaşı 78’e ulaştı.
Bu nedenle ilk kuşağın büyük bölümü çalışma hayatından ayrılmış durumda. Buna karşılık çocukları ve torunları Almanya’nın sosyal ve ekonomik yaşamında yer almayı sürdürüyor.
Göçün yönünü aile birleşimi değiştirdi
İşgücü Anlaşması’nın ardından başlayan Türkiye’den Almanya’ya göç, 1973 yılında işçi alımının durdurulmasıyla sona ermedi.
Destatis verilerine göre, bugün Almanya’da yaşayan ve Türkiye’de doğmuş göçmenlerin yaklaşık 216 bini, 1961 ile 1973 yılları arasında ülkeye geldi.
Bu grup, Türkiye doğumlu göçmenlerin yüzde 15’ini oluşturuyor. Söz konusu dönemde yalnızca işçiler değil, aile üyeleri de Almanya’ya göç etti.
1974 ile 1989 yılları arasında ise yaklaşık 484 bin kişi Türkiye’den Almanya’ya yerleşti. Bu kişiler, bugün ülkede yaşayan Türkiye doğumlu göçmenlerin yüzde 33’ünü oluşturuyor.
Özellikle 1970’li ve 1980’li yıllarda aile birleşimi göçün en önemli unsurlarından biri hâline geldi. Aynı zamanda 1980’li yıllardan itibaren siyasi nedenlerle uluslararası koruma arayan kişilerin sayısında da artış görüldü.
Göç hareketliliği sonraki dönemlerde de devam etti. Verilere göre 2014 yılından bu yana Türkiye’den Almanya’ya göç eden ve hâlen ülkede yaşayan kişi sayısı yaklaşık 307 bin. Bu grup, Türkiye doğumlu göçmenlerin yüzde 21’ini oluşturuyor.
Türkiye’den göç etmiş kişilerin Almanya’daki ortalama yaşam süresi 32,4 yıl olarak hesaplandı. Göç ettikleri tarihteki ortalama yaşları ise 19,6 olarak belirlendi.
Göçün en önemli nedeni aile
Türkiye’den Almanya’ya göçün nedenlerine ilişkin istatistikler, aile bağlarının belirleyici rolünü ortaya koyuyor.
Destatis’in araştırmasına göre, Türkiye’de doğmuş ve 2025 yılında Almanya’da yaşayan göçmenlerin yüzde 64’ü ailevi nedenlerle ülkeye geldi.
Yaklaşık 944 bin kişiyi kapsayan bu grubun başlıca göç gerekçeleri arasında aile birleşimi ve Almanya’da aile kurma bulunuyor.
Çalışmak amacıyla Almanya’ya gelenlerin oranı ise yüzde 15. Bu oran yaklaşık 218 bin kişiye karşılık geliyor.
Türkiye’den gelen yaklaşık 146 bin kişi, yani göçmenlerin yüzde 10’u, iltica, sığınma veya uluslararası koruma arayışını temel göç nedeni olarak gösterdi.
Eğitim amacıyla Almanya’ya gelenlerin sayısı yaklaşık 55 bin, oranı ise yüzde dört olarak kaydedildi. Yaklaşık 110 bin kişi de farklı nedenlerle Almanya’ya göç ettiğini bildirdi.
Federal İstatistik Dairesi, göç kararlarında birden fazla nedenin etkili olabileceğini, araştırmada ise kişilerin belirttiği temel göç gerekçesinin esas alındığını vurguluyor.
Türkiye’den gelenlerin yüzde 61’i çalışıyor
Türkiye doğumlu göçmenlerin Almanya’daki istihdam durumuna ilişkin veriler de dikkat çekiyor.
2025 yılında 15 ile 64 yaş arasındaki Türkiye’den göç etmiş kişilerin yüzde 61’i bir işte çalışıyordu.
Almanya genelinde aynı yaş grubundaki nüfusun istihdam oranı ise yüzde 77 olarak açıklandı.
Böylece Türkiye’den göç edenlerle genel nüfus arasında 16 puanlık istihdam farkı bulunuyor.
Araştırma, Türkiye’den gelenlerin büyük bölümünün ailevi nedenlerle göç etmiş olmasına rağmen önemli bir kısmının çalışma hayatına katıldığını da gösteriyor.
Almanya’da 15 ile 64 yaş arasındaki çalışanların yaklaşık 1,4 milyonu Türkiye kökenli göç geçmişine sahip kişilerden oluşuyor.
Bu sayı, ülkedeki aynı yaş grubunda bulunan bütün çalışanların yüzde 3,5’ine karşılık geliyor.
İstatistiklerde Türkiye’den bizzat göç etmiş kişiler ile Almanya’da doğan Türkiye kökenli kuşaklar ayrı gruplar olarak değerlendiriliyor.
Sanayi ve temizlik sektörlerinde yoğunluk
Türkiye kökenli çalışanların Almanya’daki meslek gruplarına dağılımı, bazı sektörlerde ortalamanın üzerinde temsil edildiklerini gösteriyor.
Destatis verilerine göre temizlik mesleklerinde çalışanların yüzde 9,8’i Türkiye kökenli göç geçmişine sahip.
Tekstil ve deri sektöründe bu oran yüzde 6,7 olarak belirlenirken, metal üretimi, metal işleme ve metal yapı işlerinde yüzde 6,6 seviyesinde bulunuyor.
Buna karşılık hukuk ve idari işler, reklamcılık ve pazarlama ile öğretmenlik ve eğitimcilik alanlarında Türkiye kökenlilerin oranı yüzde 1,8 olarak kaydedildi.
Bu farklılıklar, Türkiye kökenli çalışanların bazı mesleklerde daha yoğun, bazılarında ise daha düşük oranda temsil edildiğini ortaya koyuyor.
Ancak istatistikler bu dağılımın nedenlerini doğrudan açıklamıyor. Eğitim düzeyi, mesleki yeterlilikler, yaş yapısı ve kuşaklar arasındaki farklılıklar gibi unsurların ayrıca incelenmesi gerekiyor.
Yaklaşık yarısı Alman vatandaşı
Türkiye kökenli nüfusun vatandaşlık durumuna ilişkin rakamlar, Almanya’da doğan kuşaklarla Türkiye’den göç edenler arasındaki önemli farklılıklara işaret ediyor.
Toplam 2 milyon 648 bin Türkiye kökenli göç geçmişine sahip kişinin 1 milyon 284 bini Alman vatandaşlığına sahip.
Bu sayı toplam nüfusun yüzde 48’ine karşılık geliyor. Alman vatandaşlığına sahip olanlar arasında yalnızca Alman pasaportu taşıyanlar ile birden fazla vatandaşlığı bulunanlar yer alıyor.
Geriye kalan 1 milyon 364 bin kişi, yani yüzde 52’lik kesim, Türk veya başka bir yabancı ülke vatandaşlığı taşıyor.
Türkiye’den Almanya’ya bizzat göç edenler arasında Alman vatandaşlığına sahip olanların oranı yüzde 28 düzeyinde.
Almanya’da doğan Türkiye kökenli kuşaklarda ise bu oran yüzde 74’e yükseliyor.
Böylece Almanya’da dünyaya gelen Türkiye kökenli kişilerin yaklaşık dörtte üçü Alman vatandaşlığına sahip bulunuyor.
Araştırmaya göre Türkiye kökenli göç geçmişine sahip nüfusun ortalama yaşı 42.
Bu nüfusun 1 milyon 361 binini erkekler, 1 milyon 287 binini ise kadınlar oluşturuyor. Erkeklerin oranı yüzde 51, kadınların oranı yüzde 49 seviyesinde.
En fazla Türkiye kökenli Kuzey Ren-Vestfalya’da
Almanya’daki Türkiye kökenli nüfusun bölgesel dağılımında Kuzey Ren-Vestfalya (NRW) ilk sırada yer alıyor.
Federal İstatistik Dairesi’nin verilerine göre Türkiye kökenli göç geçmişine sahip kişilerin yüzde 32’si bu eyalette yaşıyor.
Kuzey Ren-Vestfalya’yı yüzde 18 ile Baden-Württemberg, yüzde 12 ile Bavyera ve yüzde 10 ile Hessen izliyor.
Bu dört eyalet, yuvarlanmış oranlarla toplam Türkiye kökenli nüfusun yaklaşık yüzde 73’üne ev sahipliği yapıyor.
Ancak Türkiye kökenlilerin eyalet nüfusuna oranı dikkate alındığında farklı bir sıralama ortaya çıkıyor.
Bremen’de yaşayan nüfusun yüzde 6,6’sı Türkiye kökenli göç geçmişine sahip. Berlin’de bu oran yüzde beş, Kuzey Ren-Vestfalya’da ise yüzde 4,8.
Özellikle Kuzey Ren-Vestfalya’nın Türkiye’den Almanya’ya işgücü göçü tarihinde önemli bir yeri bulunuyor.
Ruhr bölgesindeki sanayi kentleri, 1960’lı ve 1970’li yıllarda Türkiye’den gelen işçilerin çalıştığı başlıca bölgeler arasında yer aldı.
1961’de başlayan süreç 65 yılı geride bıraktı
Türkiye ile Almanya arasındaki İşgücü Anlaşması, 30 Ekim 1961 tarihinde imzalandı.
Anlaşmanın temel amacı, savaş sonrası ekonomik büyüme döneminde işgücü açığı yaşayan Batı Almanya’nın yabancı işçi ihtiyacını karşılamaktı.
Federal Almanya, Türkiye ile anlaşma imzalamadan önce 1955 yılında İtalya, 1960 yılında ise İspanya ve Yunanistan ile benzer anlaşmalar yapmıştı.
Türkiye ile yapılan anlaşma sonrasında çok sayıda işçi Almanya’ya giderek sanayi ve üretim alanlarında çalışmaya başladı.
23 Kasım 1973 tarihinde petrol krizi nedeniyle yabancı işçi alımının durdurulması, bu sürecin ilk dönemini sona erdirdi.
Ancak işçi alımının durdurulması, Türkiye’den Almanya’ya göçün bitmesi anlamına gelmedi.
Almanya’da yaşamayı tercih eden işçiler, sonraki yıllarda ailelerini yanlarına aldı. Böylece geçici işgücü göçü olarak başlayan süreç kalıcı yerleşime dönüştü.
Öte yandan eski Doğu Almanya da 1963 yılından itibaren yabancı sözleşmeli işçi alımına yönelik anlaşmalar yaptı. İlk anlaşma Polonya ile imzalanırken, daha sonraki yıllarda başka sosyalist ülkelerle de benzer düzenlemeler gerçekleştirildi. Bunlar arasında 1980 yılında Vietnam ile yapılan anlaşma da bulunuyor.
Destatis’e göre 2025 yılında Almanya’da, geçmişte işçi alımı ve sözleşmeli işçi anlaşmaları kapsamında gelen yaklaşık 455 bin eski işgücü göçmeni yaşamını sürdürüyordu.
Türkiye ile Almanya arasında imzalanan anlaşmanın 65. yılında açıklanan veriler, göçün yalnızca ilk kuşağın çalışma hayatından ibaret olmadığını ortaya koyuyor.
Bugün yaklaşık 2,65 milyon kişilik Türkiye kökenli nüfus, Almanya’da doğan yeni kuşakları, Alman vatandaşlığına geçenleri, farklı sektörlerde çalışanları ve değişik dönemlerde farklı gerekçelerle ülkeye gelen insanları kapsıyor.
1961 yılında işgücü ihtiyacını karşılamak amacıyla başlayan süreç, 65 yıl içerisinde Almanya’nın nüfus yapısının ve toplumsal tarihinin kalıcı unsurlarından biri hâline geldi.
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