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OBJEKTIVNEWS RECHERCHE | 4/7
Deutschland zahlte für die Rückkehr
1983 machte die Bundesrepublik aus der Rückkehr ausländischer Arbeitnehmer staatliche Politik. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllte und Deutschland mit seiner Familie dauerhaft verließ, konnte 10.500 DM erhalten – plus 1.500 DM für jedes anspruchsberechtigte Kind. Das „Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern“ zeigt, wie sehr sich die politische Stimmung seit den Jahren des Wirtschaftswunders verändert hatte. Einst waren Arbeitskräfte angeworben worden. Nun sollte ein Teil von ihnen mit finanziellen Anreizen zur Rückkehr bewegt werden. Doch wen traf das Gesetz tatsächlich, wie viele nahmen die Hilfe in Anspruch – und was bedeutete die Entscheidung für türkische Familien?
Recherche und Redaktion: Ramis KILICARSLAN
Aus Arbeitskräftemangel war Arbeitslosigkeit geworden
Als die Bundesrepublik 1961 mit der Türkei das Anwerbeabkommen schloss, suchte die deutsche Wirtschaft dringend Arbeitskräfte. Zwei Jahrzehnte später hatte sich die Situation verändert.
Die Ölkrisen der 1970er-Jahre, Strukturwandel und steigende Arbeitslosigkeit belasteten den Arbeitsmarkt. Bereits 1973 hatte die Bundesregierung die Anwerbung von Arbeitnehmern aus Nicht-EG-Staaten gestoppt.
Doch die Menschen, die gekommen waren, verschwanden damit nicht. Viele lebten inzwischen seit Jahren in Deutschland. Ehepartner waren nachgezogen, Kinder hier geboren oder aufgewachsen. Aus einer ursprünglich als vorübergehend gedachten Arbeitsmigration war längst dauerhafte Einwanderung geworden.
In dieser Situation wurde „Rückkehrförderung“ zu einem Instrument der Ausländer- und Arbeitsmarktpolitik.
Das Gesetz hieß tatsächlich „Förderung der Rückkehrbereitschaft“
Am 28. November 1983 wurde das „Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern“ ausgefertigt. Es erschien im Bundesgesetzblatt vom 30. November 1983 und trat am folgenden Tag in Kraft.
Schon der amtliche Titel formulierte das politische Ziel ausdrücklich: Die Bereitschaft zur Rückkehr sollte gefördert werden.
Das darin enthaltene Rückkehrhilfegesetz richtete sich allerdings nicht pauschal an „alle Ausländer“. Anspruchsberechtigt waren unter bestimmten weiteren Voraussetzungen Arbeitnehmer aus Staaten, mit denen die Bundesrepublik Anwerbevereinbarungen geschlossen hatte und die nicht der damaligen Europäischen Gemeinschaft angehörten. Damit gehörten insbesondere türkische Arbeitnehmer zur zentralen Zielgruppe.
Quelle – Originaldokument:
Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil I, S. 1377: Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern
Bundesministerium der Justiz: Rückkehrhilfegesetz (RückHG)
10.500 DM für die endgültige Ausreise
§ 2 des Gesetzes ist eindeutig:
Die Rückkehrhilfe betrug 10.500 DM.
Für jedes Kind, das sich rechtmäßig in der Bundesrepublik aufhielt, gemeinsam mit dem Arbeitnehmer zurückkehrte und bereits vor dem 1. Juni 1983 eingereist war, kamen 1.500 DM hinzu.
Das Geld war jedoch keine allgemeine Prämie, die jeder ausländische Arbeitnehmer bei einer freiwilligen Ausreise verlangen konnte.
Anspruch hatten unter anderem Arbeitnehmer, die infolge einer Betriebsstilllegung oder eines Konkurses in einem gesetzlich festgelegten Zeitraum arbeitslos geworden waren oder über einen längeren Zeitraum Kurzarbeitergeld bezogen hatten. Der Antrag musste grundsätzlich bis zum 30. Juni 1984 gestellt werden.
Vor allem aber verlangte das Gesetz eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen:
Der Arbeitnehmer musste Deutschland mit seiner Familie auf Dauer verlassen.
Die Ausreise musste grundsätzlich spätestens bis zum 30. September 1984 erfolgen.
Quelle:
Bundesministerium der Justiz – Rückkehrhilfegesetz, §§ 1–2
Bundesgesetzblatt 1983 I, S. 1377
Je später die Ausreise, desto weniger Geld
Auch der Zeitpunkt spielte eine Rolle.
Wer nach dem 1. Januar 1984 die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllte, aber anschließend zu lange mit der Ausreise wartete, musste mit einer Kürzung rechnen.
Bei Arbeitslosigkeit konnte die Summe für jeden weiteren begonnenen Monat um 1.500 DM, bei Kurzarbeit um 750 DM sinken. Nach Ablauf von sieben Monaten wurde keine Rückkehrhilfe mehr gezahlt.
Der finanzielle Anreiz war damit ausdrücklich auf eine schnelle und endgültige Entscheidung ausgerichtet.
Nicht nur 10.500 DM: Auch Rentenbeiträge spielten eine Rolle
Die Rückkehrpolitik von 1983 bestand nicht allein aus der bekannten Prämie.
Von großer Bedeutung war auch die Möglichkeit, unter den gesetzlichen Voraussetzungen Arbeitnehmeranteile aus der gesetzlichen Rentenversicherung früher zurückzuerhalten.
Die damalige Bundesanstalt für Arbeit berichtete später, dass mehr als 100.000 ausländische Rentenversicherte von der durch das Rückkehrhilfegesetz eröffneten Möglichkeit Gebrauch machten, sich ihre Arbeitnehmeranteile ohne die sonst geltende Wartezeit erstatten zu lassen.
Damit war der finanzielle Umfang der Rückkehrpolitik erheblich größer, als es die Zahl der Empfänger der eigentlichen 10.500-DM-Hilfe allein vermuten lässt.
Quelle:
Bundesanstalt für Arbeit, Arbeitsmarktanalyse 1984
16.900 Anträge – 13.700 bewilligt
Wie viele Menschen erhielten tatsächlich die Rückkehrhilfe?
Hier liefert die Arbeitsmarktanalyse der damaligen Bundesanstalt für Arbeit besonders wichtige amtliche Zahlen.
Bei den Arbeitsämtern wurden insgesamt rund 16.900 Anträge auf Rückkehrhilfe gestellt.
Davon wurden etwa 13.700 beziehungsweise 81 Prozent bewilligt.
Und eine Zahl zeigt, wen die Maßnahme in der Praxis besonders stark betraf:
Von den bereits ausgereisten Empfängern waren nach Angaben der Bundesanstalt 87 Prozent türkische Staatsangehörige. Jeweils rund vier Prozent kamen aus Jugoslawien und Portugal.
Knapp zwei Drittel der geförderten Arbeitnehmer waren Nichtfacharbeiter. 84 Prozent waren zwischen 35 und 55 Jahre alt.
Auf 1.000 Empfänger der Rückkehrhilfe kamen zusätzlich rund 1.900 Familienangehörige.
Es ging also keineswegs nur um einzelne Arbeitnehmer. Jede Rückkehrentscheidung konnte Ehepartner und Kinder mitnehmen – und damit ganze Familienbiografien verändern.
Quelle:
Bundesanstalt für Arbeit, Arbeitsmarktanalyse 1984 anhand ausgewählter Bestands- und Bewegungsdaten
Aber 13.700 Empfänger bedeuten nicht nur 13.700 Rückkehrer
Hier ist eine Unterscheidung entscheidend.
Die Zahl von rund 13.700 bezeichnet die bewilligten Fälle der eigentlichen Rückkehrhilfe. Sie darf nicht mit der Gesamtzahl der Menschen verwechselt werden, die Deutschland in dieser Phase verließen.
Amtliche Angaben aus Niedersachsen verweisen für 1984 auf einen außergewöhnlichen Rückkehrschub: Rund 550.000 Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeiten verließen Deutschland; darunter wurden etwa 210.000 türkische Staatsangehörige gezählt.
Das bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass 210.000 Türken jeweils 10.500 DM erhalten hätten.
Die Rückkehrbewegung hatte unterschiedliche Ursachen. Das Gesetz war nur ein Faktor unter mehreren. Zusätzlich konnten Familienangehörige mitreisen, andere Menschen unabhängig von der Rückkehrhilfe auswandern und Versicherte von der erleichterten Erstattung ihrer Rentenbeiträge Gebrauch machen.
Gerade deshalb müssen die Zahlen journalistisch voneinander getrennt werden.
Quelle:
Niedersächsisches Ministerium für Soziales: Daten zur Rückkehrmigration
Bundesanstalt für Arbeit: Arbeitsmarktanalyse 1984
Für viele Familien war es eine Entscheidung zwischen zwei Ländern
Hinter den Statistiken standen Familien, die längst nicht mehr dieselben waren wie jene jungen Arbeiter, die in den 1960er-Jahren mit einem Koffer nach Deutschland gekommen waren.
Viele hatten zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre in der Bundesrepublik gelebt. Ihre Kinder besuchten deutsche Schulen, sprachen Deutsch und hatten Freundschaften und soziale Bindungen aufgebaut.
Für die Eltern konnte die Türkei weiterhin „Heimat“ bedeuten.
Für manche ihrer Kinder war Deutschland längst ebenfalls Heimat.
Die Rückkehr war deshalb nicht einfach die Umkehrung der früheren Reise. Sie konnte bedeuten, dass Kinder in ein Land zogen, das sie nur aus Ferien oder Erzählungen kannten. Ausbildung, Schule, Sprache und soziale Beziehungen mussten neu geordnet werden.
Ein Gesetz, das arbeitsmarktpolitisch als „Rückkehrhilfe“ bezeichnet wurde, konnte für eine Familie zur Entscheidung über ihre gesamte Zukunft werden.
Die große Rückkehr blieb nicht dauerhaft
Die Rückkehrbewegung der frühen 1980er-Jahre verringerte die Zahl türkischer Staatsangehöriger in Deutschland zunächst deutlich.
Doch sie kehrte die Entwicklung nicht dauerhaft um.
Die Menschen aus der Türkei, die blieben, bauten ihr Leben weiter in Deutschland auf. Ihre Kinder gingen zur Schule, machten eine Ausbildung oder studierten. Unternehmen wurden gegründet, Häuser gekauft, berufliche Karrieren begonnen.
Die Bundesrepublik hatte in den 1960er-Jahren Arbeitskräfte angeworben.
1983 bot sie einem Teil von ihnen Geld für die endgültige Rückkehr.
Doch die Geschichte der türkischen Einwanderung in Deutschland war damit nicht beendet.
Sie ging in die nächste Generation über.
Morgen | Teil 5/7
Die Kinder der Arbeiter stiegen auf
Ihre Eltern standen am Fließband, arbeiteten im Bergbau, auf Baustellen und in Fabrikhallen. Ihre Kinder und Enkel gingen in Deutschland zur Schule, absolvierten Ausbildungen, studierten, gründeten Unternehmen und wurden Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler, Künstler und Sportler. Wie veränderten die zweite, dritte und vierte Generation ihren Platz in Deutschland – und was zeigen die Zahlen wirklich?
Almanya geri dönüş için para ödedi
Ya gerçekten giderlerse?
ALMANYA’YA AİT OLDULAR
OBJEKTİVNEWS ARAŞTIRMA | 4/7
Almanya “geri dönün” dedi
Federal Almanya 1983’te yabancıların geri dönüş isteğini teşvik etmeyi doğrudan devlet politikasının konusu haline getirdi. Belirli şartları taşıyan yabancı işçilere, aileleriyle birlikte Almanya’dan kesin olarak ayrılmaları halinde 10.500 DM; hak sahibi her çocuk için ayrıca 1.500 DM ödenebiliyordu. “Yabancıların Geri Dönüş İsteğinin Teşvik Edilmesine İlişkin Yasa”, ekonomik mucize yıllarından sonra siyasi iklimin ne kadar değiştiğini gösteriyordu. Bir zamanlar çalışmaları için çağrılan işçilerin bir bölümünün artık para verilerek geri dönmesi teşvik ediliyordu. Peki yasa gerçekte kimleri hedef aldı, kaç kişi yararlandı ve bu karar Türkiye kökenli aileleri nasıl etkiledi?
Araştırma ve Yazı: Ramis KILICARSLAN
İşçi açığının yerini işsizlik almıştı
Federal Almanya 1961’de Türkiye ile İşgücü Anlaşması’nı imzaladığında Alman ekonomisinin acilen çalışacak insana ihtiyacı vardı.
Yirmi yıl sonra tablo değişmişti.
1970’lerdeki petrol krizleri, ekonomik yapısal dönüşüm ve yükselen işsizlik iş piyasası üzerindeki baskıyı artırdı. Federal Hükümet daha 1973’te Avrupa Topluluğu dışındaki ülkelerden işçi alımını durdurmuştu.
Ancak gelen insanlar ortadan kaybolmadı.
Birçoğu artık yıllardır Almanya’da yaşıyordu. Eşleri gelmiş, çocukları burada doğmuş veya büyümüştü. Başlangıçta geçici düşünülen işçi göçü kalıcı göçe dönüşmüştü.
Bu ortamda “geri dönüşün teşviki” iş piyasası ve yabancılar politikasının araçlarından biri haline geldi.
Yasanın adı bile “geri dönüş isteğinin teşviki”ydi
28 Kasım 1983’te çıkarılan düzenlemenin resmî adı “Yabancıların Geri Dönüş İsteğinin Teşvik Edilmesine İlişkin Yasa” idi.
Yasa 30 Kasım 1983 tarihli Federal Resmî Gazete’de yayımlandı ve ertesi gün yürürlüğe girdi.
Resmî başlık bile siyasi amacı açıkça ortaya koyuyordu: Yabancıların geri dönme isteği teşvik edilecekti.
Ancak yasa bütün yabancılara yönelik genel bir “ülkeyi terk etme primi” değildi.
Belirli diğer koşulların yanında, Federal Almanya’nın işçi alımı konusunda anlaşma yaptığı ve dönemin Avrupa Topluluğu’na üye olmayan ülkelerin vatandaşları kapsamdaydı. Bu nedenle uygulamanın en önemli hedef gruplarından birini Türkiye’den gelen işçiler oluşturuyordu.
Kaynak – Orijinal belge:
Federal Resmî Gazete, 1983, Bölüm I, s. 1377
Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern
Federal Adalet Bakanlığı – Rückkehrhilfegesetz
Kesin dönüşe 10.500 Mark
Yasanın 2. maddesi ödenecek miktarı açıkça belirliyordu:
10.500 Alman Markı.
İşçinin Almanya’da yasal olarak yaşayan, onunla birlikte geri dönen ve 1 Haziran 1983’ten önce Almanya’ya giriş yapmış her hak sahibi çocuğu için ayrıca 1.500 DM ödenebiliyordu.
Ancak bu para isteyen her yabancı işçiye verilmiyordu.
Belirlenen tarihler arasında işletmenin tamamen veya kısmen kapanması ya da iflas nedeniyle işsiz kalanlar veya belirli süre kısa çalışma ödeneği alanlar gibi gruplar yasada ayrıntılı şartlara bağlanmıştı.
Başvurunun kural olarak 30 Haziran 1984’e kadar yapılması gerekiyordu.
Ve en önemli şart şuydu:
İşçi Almanya’yı ailesiyle birlikte kalıcı olarak terk edecekti.
Yasa kapsamındaki ayrılışın en geç 30 Eylül 1984’e kadar gerçekleşmesi gerekiyordu.
Kaynak:
Federal Adalet Bakanlığı – Rückkehrhilfegesetz, §§ 1–2
Federal Resmî Gazete 1983 I, s. 1377
Geç dönenin parası azalıyordu
Yasa hızlı karar verilmesini de teşvik ediyordu.
1 Ocak 1984’ten sonra gerekli şartları taşıdığı halde ayrılışını geciktirenlerin alacağı miktar düşebiliyordu.
İşsizlik durumunda her ilave ay için 1.500 DM, kısa çalışma durumunda ise 750 DM kesinti öngörülüyordu. Yedi ayın ardından geri dönüş yardımı tamamen sona erebiliyordu.
Dolayısıyla teşvik yalnızca geri dönüşü değil, hızlı ve kesin geri dönüşü amaçlıyordu.
Mesele yalnızca 10.500 Mark değildi
1983 politikasının ekonomik boyutu meşhur 10.500 Marklık ödemeden ibaret değildi.
Emeklilik sigortasına işçi tarafından ödenen primlerin belirli koşullarda normal bekleme süresi dolmadan geri alınabilmesi de önemliydi.
Dönemin Federal Çalışma Kurumu’nun (Bundesanstalt für Arbeit) 1984 iş piyasası analizine göre 100 binden fazla yabancı sigortalı, Geri Dönüş Yardımı Yasası’nın sağladığı imkândan yararlanarak emeklilik sigortasındaki işçi paylarını bekleme süresi olmaksızın geri aldı.
Bu nedenle geri dönüş politikasının gerçek ekonomik kapsamı yalnızca 10.500 Mark alanların sayısıyla ölçülemez.
Kaynak:
Bundesanstalt für Arbeit – Arbeitsmarktanalyse 1984
16.900 başvuru, 13.700 kabul
Peki 10.500 Marklık geri dönüş yardımını kaç kişi aldı?
Dönemin Federal Çalışma Kurumu bu konuda oldukça net rakamlar veriyor.
İş kurumlarına yaklaşık 16.900 başvuru yapıldı.
Bunların yaklaşık 13.700’ü, yani yüzde 81’i kabul edildi.
Uygulamanın Türkiye’den gelen işçiler üzerindeki ağırlığını gösteren rakam ise daha çarpıcı:
Federal Çalışma Kurumu’na göre geri dönüş yardımından yararlanıp ayrılmış olanların yüzde 87’si Türk vatandaşıydı.
Yugoslav ve Portekiz vatandaşlarının payı ise ayrı ayrı yaklaşık yüzde 4’tü.
Yardımdan yararlananların yaklaşık üçte ikisi vasıfsız işçilerden oluşuyordu. Yüzde 84’ü 35 ile 55 yaş arasındaydı.
Ayrıca her 1.000 yardım alan işçiye yaklaşık 1.900 aile ferdi eşlik ediyordu.
Yani verilen karar yalnızca bir işçinin Almanya’dan ayrılması anlamına gelmiyordu.
Eşi ve çocuklarıyla birlikte bütün bir ailenin hayatı yeniden kuruluyordu.
Kaynak:
Bundesanstalt für Arbeit – Arbeitsmarktanalyse 1984 anhand ausgewählter Bestands- und Bewegungsdaten
13.700 yardım alan ile toplam dönenleri karıştırmamak gerekiyor
Burada önemli bir gazetecilik ayrımı yapmak gerekiyor.
Yaklaşık 13.700, geri dönüş yardımına ilişkin kabul edilen dosyaların sayısıdır.
Bu rakam, o dönemde Almanya’dan ayrılan toplam yabancı sayısı değildir.
Aşağı Saksonya Sosyal İşler Bakanlığı’nın tarihsel verilerinde 1984 yılı olağanüstü bir geri dönüş yılı olarak görülüyor. Çeşitli milletlerden yaklaşık 550 bin kişinin Almanya’dan ayrıldığı, bunların yaklaşık 210 bininin Türk vatandaşı olduğu belirtiliyor.
Ancak bu, 210 bin Türk vatandaşının her birinin 10.500 Mark aldığı anlamına gelmez.
Göç hareketinin ekonomik durumdan kişisel kararlara kadar farklı nedenleri vardı. Yardım alan işçilerle birlikte aile fertleri de ayrıldı. Bazı kişiler yardım almadan döndü. Çok sayıda kişi ise emeklilik sigortası primlerinin erken iadesi imkânından yararlandı.
Bu nedenle “Almanya 210 bin Türk’e para vererek gönderdi” demek tarihsel olarak doğru değildir.
Kaynak:
Aşağı Saksonya Sosyal İşler Bakanlığı – tarihsel geri dönüş verileri
Bundesanstalt für Arbeit – 1984 iş piyasası analizi
Aileler için soru artık “neresi vatan?”dı
Rakamların arkasında başka bir gerçek vardı.
1983’te geri dönme kararı vermek zorunda kalan aileler, 1960’larda bir bavulla Almanya’ya gelen genç işçilerden artık çok farklıydı.
Birçoğu Almanya’da on, on beş, hatta yirmi yıl yaşamıştı.
Çocukları Alman okullarına gidiyor, Almanca konuşuyor, arkadaşlıklar kuruyor ve hayatlarını burada şekillendiriyordu.
Anne ve babalar için Türkiye hâlâ “vatan” olabilirdi.
Ama çocukların bir bölümü için Almanya da artık vatandı.
Bu nedenle dönüş, yıllar önce yapılan yolculuğun tersinden tekrarı değildi. Bazı çocuklar yalnızca tatillerden veya ailelerinin anlattıklarından tanıdıkları bir ülkeye taşındı. Okul, eğitim, dil ve sosyal çevre yeniden kurulmak zorunda kaldı.
Devletin “geri dönüş yardımı” dediği karar, aile açısından bütün geleceğin yeniden belirlenmesi anlamına gelebiliyordu.
Büyük dönüş kalıcı olmadı
1980’lerin başındaki dönüş dalgası Almanya’daki Türk vatandaşı nüfusunu kısa süreliğine azalttı.
Ancak tarih tersine dönmedi.
Almanya’da kalanlar burada yaşamlarını kurmaya devam etti. Çocukları okula gitti, meslek eğitimi aldı, üniversiteye girdi. İşletmeler kuruldu, mesleki kariyerler başladı ve sonraki kuşaklar toplumun giderek daha fazla alanında görünür hale geldi.
Federal Almanya 1960’larda işçi çağırmıştı.
1983’te onların bir bölümüne kesin dönüş için para teklif etti.
Ama Türkiye’den Almanya’ya göçün hikâyesi burada sona ermedi.
Bir sonraki kuşağa geçti.
Yarın | Bölüm 5/7
İşçilerin çocukları yükseldi
Anne ve babaları fabrikalarda, madenlerde, şantiyelerde ve üretim bantlarında çalıştı. Çocukları ve torunları ise Almanya’da okula gitti, meslek eğitimi aldı, üniversite bitirdi, şirket kurdu; doktor, mühendis, bilim insanı, sanatçı ve sporcu oldu. İkinci, üçüncü ve dördüncü kuşak Almanya’daki yerini nasıl değiştirdi ve rakamlar bize gerçekte ne söylüyor?