„Abdullah Tırpan – Aus dem Gefängnis in die Ewigkeit“/ Abdullah Tırpan – Cezaevinden Ebediyete

Abdullah Tırpan ist tot. Er wurde 73 Jahre alt. Er war schwer krank, pflegebedürftig und hatte ein Bein verloren. Auf der Intensivstation wurde er künstlich beatmet. Seine Familie hatte wiederholt um Hilfe gebeten und einen Aufschub der Strafvollstreckung gefordert. Doch die erhoffte Entscheidung blieb aus. Abdullah Tırpan erlebte seine Freiheit nicht mehr. Sein letzter Weg führte ihn nicht aus der Haft zurück ins Leben, sondern aus dem Krankenhaus in die Ewigkeit.

Er durfte die Freiheit nicht mehr erleben

Was kann schmerzhafter sein als der Tod eines Menschen?

Vielleicht die Erkenntnis, dass sich dieser Tod über lange Zeit angekündigt hat.

Dass eine Familie verzweifelt versuchte, Gehör zu finden.

Dass Krankheiten fortschritten, Wunden sich verschlimmerten, eine Infektion um sich griff und schließlich ein Bein amputiert werden musste.

Und dass unter all diesen Umständen weiterhin darüber entschieden wurde, ob dieser Mensch in Haft bleiben sollte.

Abdullah Tırpan starb im Krankenhaus. Doch seine Geschichte ist untrennbar mit den Jahren und Monaten verbunden, in denen er trotz schwerer Erkrankungen inhaftiert blieb.

Er wurde nicht in die Freiheit entlassen, um seine letzten Tage bei seiner Familie verbringen zu können.

Sein Schicksal wirft Fragen auf, die mit seinem Tod nicht verstummen dürfen.

Wie krank musste ein Mensch noch werden?

Abdullah Tırpan litt an Diabetes, Bluthochdruck und schweren Gefäßerkrankungen. Seine Bewegungsfähigkeit war erheblich eingeschränkt. Selbst alltägliche Bedürfnisse konnte er nur noch unter großen Schwierigkeiten bewältigen.

Seine Familie warnte davor, dass sich sein Gesundheitszustand unter den Bedingungen der Haft weiter verschlechtern würde.

Sie forderte einen Haftaufschub.

Abgeordnete und Menschenrechtsverteidiger appellierten an die zuständigen Behörden.

Dennoch blieb Tırpan in Haft.

Berichten zufolge wurde seine Unterbringung in einer speziellen Justizvollzugsanstalt des Typs R als möglich bewertet. Seine Angehörigen schilderten dagegen einen zunehmend schwer kranken Menschen, der auf fremde Hilfe angewiesen war.

Schließlich wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Sein linkes Bein wurde unterhalb des Knies amputiert. Angehörige berichteten, dass sich die Infektion weiter ausbreitete und eine zweite Operation erwogen wurde. Danach kam er auf die Intensivstation und wurde intubiert.

Schließlich starb Abdullah Tırpan.

Nun muss gefragt werden:

Was hätte noch geschehen müssen, damit anerkannt wird, dass dieser Mensch unter Haftbedingungen nicht mehr angemessen versorgt werden konnte?

Dass er nicht mehr gehen konnte?

Dass er seine grundlegenden Bedürfnisse nicht selbst erfüllen konnte?

Dass er ein Bein verlor?

Oder musste er erst im Sterben liegen?

Strafvollzug darf nicht zur Frage von Leben und Tod werden

Gegen einen Menschen kann ein rechtskräftiges Urteil vorliegen.

Man kann über seine Schuld oder Unschuld streiten.

Doch kein Urteil hebt das Recht auf Leben auf.

Keine Strafe darf bedeuten, dass einem Menschen notwendige medizinische Versorgung vorenthalten wird.

Die Aufgabe des Staates besteht nicht allein darin, Strafen zu vollstrecken. Er muss auch das Leben der Menschen schützen, die sich in seiner Obhut befinden.

Gerade schwer kranke Gefangene sind in besonderem Maße vom Staat abhängig. Sie können nicht selbst bestimmen, wann sie ins Krankenhaus gebracht werden, unter welchen Bedingungen sie behandelt werden oder wie ihre tägliche Pflege organisiert wird.

Deshalb darf die Situation kranker Gefangener niemals als bloßer Verwaltungsvorgang betrachtet werden.

Ob sich die medizinische Behandlung Abdullah Tırpans verzögerte, wann sich seine Infektion verschlimmerte und ob sein Tod durch frühere medizinische Maßnahmen hätte verhindert werden können, muss unabhängig untersucht werden.

Die medizinischen und rechtlichen Antworten auf diese Fragen stehen noch aus.

Eine andere Tatsache bleibt jedoch bestehen:

Eine Familie bat immer wieder darum, dass ihr Vater am Leben bleibt.

Und dieser Vater starb, ohne die Nachricht zu erhalten, dass seine Haftstrafe ausgesetzt worden war.

Abdullah Tırpan war kein Einzelfall

Genau das ist das Erschreckende.

Auch heute befinden sich in türkischen Gefängnissen zahlreiche Menschen, die schwer krank sind, nicht mehr gehen können, ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht selbst bewältigen können oder auf ständige Pflege angewiesen sind.

Schätzungen, nach denen die Zahl kranker Gefangener bei etwa 1.800 liegen könnte, verdeutlichen das Ausmaß des Problems. Der türkische Menschenrechtsverein İHD dokumentierte mindestens 1.412 kranke Gefangene. Die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Erhebungen und sind nicht ohne Weiteres gleichzusetzen.

Hinter diesen Zahlen stehen Menschenleben.

Manche kämpfen gegen Krebs.

Andere sind gelähmt.

Einige können nicht mehr selbstständig essen, gehen oder sich waschen.

Andere warten darauf, rechtzeitig zu ihrem nächsten Krankenhaustermin gebracht zu werden.

Jeder dieser Menschen hat einen Namen.

Eine Familie, eine Vergangenheit, Angehörige, die auf ihn warten.

Und für jeden von ihnen läuft die Zeit.

Wenn wir über den Tod Abdullah Tırpans trauern, aber die Menschen vergessen, die heute unter ähnlichen Bedingungen leben, werden wir morgen nach der nächsten Todesnachricht wieder dieselben Worte finden.

Wieder werden wir zu spät kommen.

Wieder werden wir einer Familie unser Beileid aussprechen.

Wieder werden wir fragen:

Warum wurde nicht rechtzeitig gehandelt?

Gerechtigkeit muss den Lebenden helfen

Alle Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Tod Abdullah Tırpans müssen aufgeklärt werden.

Wann wurde er in Krankenhäuser überwiesen?

Was stand in seinen medizinischen Gutachten?

Mit welcher Begründung wurden die Anträge auf Haftaufschub nicht bewilligt?

Warum fanden die Warnungen seiner Familie offenbar nicht ausreichend Gehör?

Gab es Versäumnisse bei seiner Behandlung?

Antworten auf diese Fragen stehen nicht nur der Familie Tırpan zu, sondern der gesamten Gesellschaft.

Doch die eigentliche Verantwortung beginnt jetzt.

Die Situation schwer kranker, älterer, behinderter und pflegebedürftiger Gefangener muss unverzüglich durch unabhängige Ärzte neu beurteilt werden.

Anträge auf Haftaufschub von Menschen, die unter Gefängnisbedingungen nicht mehr angemessen versorgt werden können, dürfen nicht in bürokratischen Verfahren untergehen.

Denn Gerechtigkeit darf nicht erst nach dem Tod eines Menschen sichtbar werden.

Sie muss ihn schützen, solange er noch lebt.

Menschlichkeit darf keine Frage der Gesinnung sein

Menschenrechte zu verteidigen bedeutet nicht, nur die Rechte derjenigen zu schützen, die uns politisch oder persönlich nahestehen.

Wir müssen die politischen Ansichten eines Menschen nicht teilen.

Wir können die gegen ihn erhobenen Vorwürfe für berechtigt halten.

Wir können sogar seine Verurteilung für richtig halten.

Wenn wir aber schweigen, während dieser Mensch schwer krank und hilflos ist, dann verteidigen wir keine Menschenrechte.

Das Recht auf Leben darf nicht selektiv gelten.

Mitgefühl darf nicht von der Identität eines Menschen abhängen.

Gerechtigkeit darf sich nicht danach richten, wer jemand ist.

Hört ihre Hilferufe, bevor noch ein Mensch stirbt!

Die Hilferufe für Abdullah Tırpan sind verstummt. Denn für seine Rettung ist keine Zeit mehr geblieben.

Doch Hunderte Menschen, die in Gefängnissen mit ähnlicher Hilflosigkeit leben und gegen schwere Krankheiten und den Tod kämpfen, sind noch am Leben.

Auch ihre Familien leben mit derselben Angst.

Sie klopfen an dieselben Türen.

Sie hoffen auf dasselbe Mitgefühl.

Da sind Mütter, Väter, Ehepartner und Kinder, die jeden Morgen fürchten, dass das Telefon klingelt und ihnen eine schreckliche Nachricht überbracht wird.

Wenn diese Stimmen heute nicht gehört werden, wird morgen nach der nächsten Todesnachricht wieder über das Versagen unseres Gewissens diskutiert.

Wieder wird es Erklärungen geben.

Wieder wird nach Verantwortlichen gesucht werden.

Wieder wird die Frage gestellt, warum ein Mensch nicht gerettet werden konnte.

Doch entscheidend ist nicht, was nach dem Tod eines Menschen gesagt wird, sondern was getan wurde, um ihn zu retten, solange er noch lebte.

Die Aufgabe der Gerechtigkeit besteht nicht darin, die Toten zu betrauern, sondern die Lebenden vor dem Tod zu schützen.

Für schwer kranke Menschen in den Gefängnissen läuft die Zeit davon.

Was sie brauchen, sind keine Berichte nach ihrem Tod, keine nachträglichen Erklärungen und keine verspäteten Beileidsbekundungen.

Sie brauchen heute Zugang zu medizinischer Behandlung.

Sie brauchen heute die notwendige Pflege.

Sie brauchen heute den Schutz ihres Rechts auf Leben.

Denn morgen kann es zu spät sein.

Um einen verstorbenen Menschen zu trauern, ist menschlich.

Doch die Hilferufe eines Menschen zu hören, solange er noch lebt, ist die eigentliche Prüfung unserer Menschlichkeit.

Abdullah Tırpan durfte die Freiheit nicht mehr erleben.

Für ihn kam jede Hoffnung auf ein Leben außerhalb der Haft zu spät.

Jetzt darf nicht auch für andere schwer kranke Gefangene die Hilfe zu spät kommen.

Abdullah Tırpan ging aus der Haft nicht in die Freiheit, sondern in die Ewigkeit.

Sorgen wir dafür, dass dieser Weg nicht auch zum Schicksal derjenigen wird, die heute noch auf Hilfe warten.

Abdullah Tırpan – Cezaevinden Ebediyete

Abdullah Tırpan hayatını kaybetti. 73 yaşındaydı. Ağır hastaydı. Bakıma muhtaçtı. Bir bacağını kaybetmiş, yoğun bakımda entübe edilmiş, yaşamla ölüm arasındaki son mücadelesini bir hastane odasında vermişti. Ailesi defalarca yardım istemiş, infazının ertelenmesi için çağrılar yapılmıştı. Fakat beklenen karar gelmedi. Abdullah Tırpan özgürlüğüne kavuşamadı. Cezaevinden ailesinin yanına değil, hastane odasından ebediyete uğurlandı.

Abdullah Amca özgürlüğü göremeden gitti

Bir insanın ölümünden daha acı olan ne olabilir?

Belki de o ölümün adım adım yaklaştığının görülmesi.

Bir ailenin çaresizce sesini duyurmaya çalışması.

Hastalığın ilerlemesi, yaraların ağırlaşması, enfeksiyonun yayılması, bir bacağın kesilmesi…

Ve bütün bunlar yaşanırken bir insanın hâlâ cezaevinde tutulmasının savunulabilmesi.

Abdullah Amca hastanede hayatını kaybetti. Ama onun hikâyesi, ağır hastalıklarına rağmen cezaevinde geçirdiği günlerden ayrı düşünülemez.

Ömrünün son dönemini ailesinin yanında, özgür bir insan olarak geçirmesine imkân tanınmadı.

Ardında cevapsız sorular, dinmeyen bir aile acısı ve hâlâ cezaevlerinde yaşam mücadelesi veren yüzlerce hasta mahpus bıraktı.

Onun ölümüyle kapanmaması gereken bir dosya var.

Bir insan daha ne kadar ağır hasta olmalıydı?

Abdullah Tırpan, diyabet, yüksek tansiyon ve damar rahatsızlıklarıyla mücadele ediyordu. Hareket kabiliyeti ciddi ölçüde kısıtlanmıştı. Günlük ihtiyaçlarını tek başına karşılamakta zorlanıyordu.

Ailesi, cezaevi koşullarında sağlığının daha da kötüleşeceğini söylüyordu.

İnfazının ertelenmesini istiyordu.

Milletvekilleri ve insan hakları savunucuları yetkililere sesleniyordu.

Buna rağmen Tırpan cezaevinde tutulmaya devam etti.

Adli Tıp Kurumunun, R Tipi cezaevinde kalabileceği yönünde değerlendirme yaptığı bildirildi. Oysa ailesinin anlattığı tablo, giderek ağırlaşan bir hastalık ve bakıma muhtaç bir insandı.

Sonunda hastaneye kaldırıldı.

Sol bacağı diz altından kesildi. Enfeksiyonun ilerlediği, ikinci bir ameliyatın gündeme geldiği açıklandı. Ardından yoğun bakıma alındı ve entübe edildi.

Ve Abdullah Tırpan hayatını kaybetti.

Şimdi sormak gerekiyor:

Bir insanın cezaevinde yaşayamayacağını kabul etmek için daha ne olması gerekiyordu?

Yürüyememesi mi?

Kendi ihtiyaçlarını karşılayamaması mı?

Bir uzvunu kaybetmesi mi?

Yoksa ölüm döşeğine düşmesi mi?

İnfaz başka, ölüme sürüklenen bir hayat başka

Bir insan hakkında mahkûmiyet kararı bulunabilir.

Bir insanın suçlu olup olmadığı tartışılabilir.

Ama hiçbir mahkûmiyet kararı, o insanın yaşama hakkını ortadan kaldırmaz.

Hiçbir ceza, gerekli sağlık hizmetinden mahrum bırakılmayı içeremez.

Devletin görevi yalnızca cezayı infaz etmek değildir. Gözetimi altındaki insanın hayatını korumaktır.

Üstelik ağır hasta bir mahpusun devlet karşısındaki bağımlılığı çok daha büyüktür. Hastaneye ne zaman götürüleceğine, hangi koşullarda tedavi edileceğine, günlük bakımının nasıl sağlanacağına kendisi karar veremez.

İşte bu yüzden hasta mahpusların durumu sıradan bir idari işlem olarak görülemez.

Abdullah Tırpan’ın tedavisinde gecikme yaşanıp yaşanmadığı, enfeksiyonun hangi aşamada ağırlaştığı ve daha erken müdahaleyle ölümün önlenip önlenemeyeceği bağımsız biçimde araştırılmalıdır.

Bu soruların tıbbi ve hukuki cevapları henüz kesinleşmiş değil.

Ancak bir başka gerçek ortada duruyor:

Bir aile, babasının yaşaması için defalarca yardım istedi.

Ve o baba, infazının ertelendiği haberini alamadan hayatını kaybetti.

Abdullah Tırpan yalnız değildi

Asıl korkutucu olan da bu.

Bugün Türkiye cezaevlerinde ağır hastalıklarla mücadele eden, yürüyemeyen, kendi ihtiyaçlarını karşılayamayan, başkasının bakımına muhtaç yüzlerce insan bulunuyor.

Hasta mahpusların sayısının yaklaşık 1.800’e ulaştığı yönündeki değerlendirmeler, sorunun büyüklüğüne dikkat çekiyor. İnsan Hakları Derneğinin kayıtlarına geçen en az 1.412 hasta mahpus da meselenin münferit olmadığını gösteriyor. Bu sayılar farklı kapsam ve dönemlere ait olabileceğinden doğrudan karşılaştırılmamalı.

Bu rakamların arkasında insan hayatları var.

Kimi kanserle mücadele ediyor.

Kimi felçli.

Kimi tek başına yemek yiyemiyor, yürüyemiyor, temizliğini yapamıyor.

Kimi ise bir sonraki hastane sevkine yetişmeye çalışıyor.

Her birinin bir adı var.

Bir ailesi, bir geçmişi, bekleyen bir yakını var.

Ve her biri için zaman işliyor.

Abdullah Tırpan’ın ölümüne üzülürken bugün aynı koşullarda yaşayan insanları unutursak, yarın bir başka ölüm haberinin ardından yine aynı cümleleri kuracağız.

Yine geç kalmış olacağız.

Yine bir aileye başsağlığı dileyeceğiz.

Yine soracağız:

Neden zamanında müdahale edilmedi?

Adalet, insan hayattayken gerekli

Abdullah Tırpan’ın ölümüyle ilgili bütün kararlar açıklığa kavuşturulmalıdır.

Hastane sevkleri ne zaman yapıldı?

Sağlık raporlarında neler yazıyordu?

İnfaz erteleme talepleri hangi gerekçelerle karşılanmadı?

Ailenin uyarıları neden yeterli görülmedi?

Tedavi sürecinde ihmal var mıydı?

Bu soruların cevapları yalnızca Tırpan ailesinin değil, toplumun da hakkıdır.

Fakat asıl sorumluluk bundan sonra başlıyor.

Cezaevlerinde ağır hasta, yaşlı, engelli ve bakıma muhtaç mahpusların durumları bağımsız hekimler tarafından gecikmeden yeniden değerlendirilmelidir.

Cezaevi koşullarında yaşamını sürdüremeyen insanların infaz erteleme başvuruları bürokratik engeller arasında kaybolmamalıdır.

Çünkü adalet, ölümden sonra verilen bir kararın adı olmamalı.

Adalet, insan henüz hayattayken onu koruyabilmelidir.

İnsanlık kimin için var?

İnsan haklarını savunmak, yalnızca kendimize yakın gördüğümüz insanların haklarını savunmak değildir.

Bir insanın siyasi görüşünü beğenmeyebiliriz.

Hakkındaki suçlamalara inanabiliriz.

Mahkûmiyet kararını doğru bulabiliriz.

Ama onun hastalık içinde çaresiz bırakılmasına sessiz kalıyorsak, savunduğumuz şey insan hakları değildir.

Yaşam hakkı seçilerek uygulanamaz.

Merhamet, kimlik sorularak gösterilemez.

Adalet, insanın kim olduğuna göre değişemez.

Bir ölüm daha yaşanmadan sesleri duyun!

Abdullah Tırpan için yükselen yardım çığlıkları artık sustu. Çünkü onu kurtarmak için zaman kalmadı.

Ancak cezaevlerinde aynı çaresizliği yaşayan, hastalıkla ve ölümle mücadele eden yüzlerce insan hâlâ hayatta.

Onların aileleri de aynı korkuyu yaşıyor.

Aynı kapıları çalıyor.

Aynı merhameti bekliyor.

Her sabah telefonun çalmasından korkan, gelecek kötü habere hazırlanmaya çalışan anneler, babalar, eşler ve çocuklar var.

Bugün bu seslere kulak verilmezse yarın yine bir ölüm haberinin ardından vicdan muhasebesi yapılacak.

Yine açıklamalar yapılacak.

Yine sorumluların bulunması istenecek.

Yine bir insanın neden kurtarılamadığı tartışılacak.

Oysa asıl mesele, bir insan öldükten sonra kimin ne söylediği değil, o insan hayattayken onu kurtarmak için ne yapıldığıdır.

Adaletin görevi ölenlerin ardından üzülmek değil, yaşayanları ölümden korumaktır.

Bugün cezaevlerinde ağır hastalıklarla mücadele eden insanlar için zaman tükeniyor.

Onların ihtiyacı ölümden sonra yazılacak raporlar, yapılacak açıklamalar ya da dile getirilecek üzüntüler değil.

Onların ihtiyacı bugün tedaviye erişmek.

Bugün gerekli bakımı görmek.

Bugün yaşama hakkının korunması.

Çünkü yarın çok geç olabilir.

Bir insanın ölümü karşısında üzülmek insanidir.

Ama o insan yaşarken yükselen yardım çağrılarını duymak, asıl insanlık sınavıdır.

Abdullah Tırpan özgürlüğüne kavuşamadı.

Onun için cezaevi dışında yeniden yaşama umudu artık sona erdi.

Ancak bugün aynı umudu taşıyan başka hasta mahpuslar var. Onlar için de geç kalınmamalı.

Abdullah Amca cezaevinden özgürlüğe değil, ebediyete gitti.

Dileriz bugün hâlâ yardım bekleyen diğer hasta mahpusların yolu da ebediyete çıkmadan, yaşam hakları korunur.

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